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    1. April 2017 | 20 Uhr

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    9. April | 18 Uhr

    *THEOPHANU*
    oder die unsichtbare Hand

    Text und Liedkompositionen
    von Viola von der Burg

    ..........eine Erzählung über Vertreibung, Flucht, Mystik,
    Verwandlung und dem Ankommen in einer Prophetie....

    Am Anfang steht eine Beziehungsgeschichte.
    Theophanu (der Name bedeutet Gotteserscheinung) erlebt Trennung:
    Von ihrem Mann, von ihrer Heimat. Flucht ebenso wie das
    Verhindern von Ankommen in einer neuen Heimat
    sind ihr aufgezwungen; Trennungen von Menschen,
    die ihr liebgeworden sind; Begegnungen,
    bei denen sie nicht verweilen kann -
    sei es auch eigenes inneres Getriebensein,
    das ein Sich-Verwurzeln verhindert.

    Eine Reise ins Ungewisse - eine ewige Reise...

    *Im Fall des Theophanutextes wählte ich einen Ausschnitt aus dem Prophetenbuch Jesaja. Also ein Ankommen im Heil, in der Zeitlosigkeit - der Ewigkeit sozusagen. So lasse ich Gottes unsichtbare Hand über Theophanu walten - und Unerklärliches geschehen. Von der realen Zeit in die Ewigkeit, in die Zeitlosigkeit, erlebt Theophanu - zeitweise begleitet von einer Ahnin - auch eine geistige Erhebung - ein Erleuchtet-Sein - ein Gott-Näherkommen - ein Der-Heimat-Näherkommen also - ein Neu-Geboren-Werden - und schließlich die Hingabe ans "Aufgezwungene".* (VvdB)

    * Eine surrealistische Erzählung *

    Mit: Viola von der Burg

    "[...] Viola von der Burg sitzt [...] auf einem Stuhl und liest einfach. Liest die Geschichte von Theophanu, einer Jüdin, die Deutschland gerade noch rechtzeitig verlässt. Einzig mit dem Mittel der Sprache und durch ihr Sprechen gelingt es von der Burg, einen gewaltigen Sog zu erzeugen, ein phantastisches Hörspiel zu veranstalten, das die Zuhörer gespannt verstummen lässt. [...] Unsentimental und doch berührend."
    >>> Süddeutsche Zeitung

    "Viola von der Burg ist ein Text gelungen, der aus mythischen Fernen zu kommen scheint, aber immer auch konkret verortet ist. Märchenmotive verbindet sie leichthändig und unaufdringlich mit dem Fremdheits- und Unbehaustheits-Gefühl unserer Tage [...]."
    >>> tz

    "[...] Viola von der Burg, ganz offensichtlich auch ein Schreib-Talent [...] Lesend taucht sie als 'Ich-Erlebende' mit jeder Faser ein in diese Geschichte einer 1938 von Frankfurt nach Rotterdam fliehenden jungen Sängerin. [..] In Viola von der Burgs vorwärts hetzender Stimme wird man zum Mitfühlenden der Angst dieser Frau, ihres durch das Gejagtsein schmerzhaft erlittenen Verlustes 'der Person, die sie mal war'. [...]"
    >>> Münchner Merkur

    [...] Diese letzte Reise und ihre sich zunehmend ins Surreale und Mystische entwickelnden Ereignisse machen klar, dass Viola von der Burg nicht ein einzelnes Schicksal beschreibt, sondern ein Bild schafft für den langen Weg des Judentums. Bei aller Spiritualität bleibt dieses Bild klar. Unaufgeregt schildert von der Burg die dramatischen Vorgänge und schafft es mit ihrer Bühnenpräsenz die Zuhörer zu fesseln, bis die Heldin das Wunder ihrer Reise in die Heimat abgeklärt zusammenfasst: "Ich habe gefunden, ohne gesucht zu haben."
    >>> Münchner Abendzeitung

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