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Ein gespielter STURM und ein echtes Gewitter

nach William Shakespeares "Der Sturm"

eine Produktion von theater VIEL LÄRM UM NICHTS

Vorstellungen: 

bis 7. März 2026

immer Donnerstag, Freitag, Samstag

jeweils 20 Uhr

 / nicht am 26.2.

Dauer: ca. 105 Min - keine Pause

Sturm Vorab FINAL ohne Schrift.jpeg

mit: Ardhi Engl, Klara Pfeiffer, Irene Rovan, Sarah Schuchardt

 

Textfassung & Regie: Arno Friedrich Bühne & Kostüm: Claudia Karpfinger, Katharina Schmidt Komposition & Livemusik: Ardhi Engl Puppenbau & Coaching: Tine Hagemann Papiertheaterbau: Kollektiv Lichtdesign & Technische Einrichtung: Max Reitmayer Dramaturgie: Arno Kleinofen  Assistenz: Doris Länglacher Videos, Grafik, Probenfotos: Arno Friedrich Fotos: Robert Haas

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"Es ist nicht auszuhalten, und es gehört doch ausgehalten. Es ist unerträglich, und es muss angenommen werden als Aufgabe. Es ist geschehen und dauert an." (Carolin Emcke)

 

Eine abgelegene Insel. Ariel, Caliban und Prospero auf der Suche nach Wahrheit in einer gemeinsamen Erinnerung, die immer in Bewegung ist, wie das Meer. Plötzlich erscheinen die Geister der Vergangenheit. Rückkehrend aus Afrika, Kolonisierung feiernd, segelt Neapels König samt Gefolgschaft und Prosperos intrigantem Bruder, dem an die Macht geputschten Herzog Mailands, an der Insel vorbei. Prosperos Rache zerschmettert das Luxus-Partyboot im Sturm und löst damit eine Kettenreaktion von Ereignissen aus.

"Hell is empty - and all the devils here“

Die Dämonen werden auf der Insel angespült. Wie lässt sich nun ein Zukunftsbild denken, das nicht ausschließlich katastrophisch ist? Familienaufstellung. Rollenverteilung. Wer die Realität beherrschen will, muss die Fiktion in den Griff bekommen. Aber alles scheint schnurstracks auf ein echtes Gewitter hinaus zu laufen, denn Prosperos Machtanspruch basiert auf Zwang und Unterwerfung. Wunden, Narben, Träume, sich haltende Hände. Wie will man gelebt haben? Zeit für ein Konzept vom Aufhören?

 

Ob das wirklich happy endet, wer sich am Schluss versöhnt oder vertöchtert und wie man aus dem Theater wieder rauskommt, kann jedenfalls nur durch Erzählen und Erleben dieser Geschichte herausgefunden werden. 

 

Shakespeares Sturm ist eine Geschichte, in der es nicht um den Besitz absoluter Macht geht, sondern darum, dass ein Mensch sie aufgibt. Zeitlos in der Thematik von Aneignung und Kontrolle der Welt, tragikomisch im Scheitern, poetisch und tiefgründig wie der Marianengraben. Wir spielen in eigener Übersetzung und Bearbeitung für ein Generationen übergreifendes Publikum und verschmelzen dafür Schauspiel, Klang- und Videokunst, Papier- und Figurentheater.

Pressestimmen

 

Mit Shakespeare ins Jubiläumsjahr: 

"Friedrich mixt einen wilden Theater-Cocktail: bildgewaltig, überraschend, temporeich. (…) links steht ein kleines Theatermodell, ein Papiertheater: hier lässt sich prächtig ein Sturm inszenieren (…) Klara Pfeiffer, Irene Rovan, Sarah Schuchardt verkörpern die Hauptcharaktere, aber auch alle weiteren Rollen. (…) spielen die Liebe als Schmierentheater, singen Techno-Pop, mal gibt‘s Popcorn wie beim Kinoabend oder es gibt einen Song vom Totenschädel-Chor. Das alles ist mitreißend bis spooky, dazu raunt, rauscht, zirpt, plingt Multi-Instrumentalist Ardhi Engl die passenden Atmos. (…) großer, langer Applaus für einen Abend, der einmal mehr zeigt, wofür dieses Pasinger Theater immer noch steht: Neugier und Leidenschaft."

(Peter Eidenberger, IN-München)

Auf der Miniaturbühne tobt Shakespeares Sturm

"Mini-Theater, große Magie: Drei Schauspielerinnen, Papierfiguren und ein Musiker verwandeln Shakespeares "Der Sturm" in der Pasinger Fabrik in eine visuell betörende Collage. Wer sich auf das Chaos einlässt, erlebt überraschende Bilder, Klangteppiche und makabren Humor. (…) 

Drei Frauen – intensiv Klara Pfeiffer, Irene Rovan und Sarah Schuchardt in verschiedenen Rollen – suchen eine Geschichte. (…) Zu den absoluten Höhepunkten dieser Shakespeare-Collage, welche immer wieder die Erwartungen der Zuschauer provoziert, zählen jene Szenen, welche in einer Papierbühne gespielt werden. Was im schwarzen Miniatur-Guckkasten geschieht, wird mit ästhetischer Wucht auf eine flatternde Plastikplane im Hintergrund projiziert. (…) das Trio schiebt nicht nur seitlich entzückende Bühnenbilder ein, welche, wie beispielsweise die Wellen, von Hand in Bewegung gebracht werden (…) Die Kraft der Inszenierung liegt in einer originellen Verschmelzung verschiedener Medien aus Schauspiel, Papiertheater, Videoeinblendungen und Kompositionen von Ardhi Engl. Der bekannte Münchner Multi-Instrumentalist bearbeitet gekonnt seine unzähligen, fantasievoll selbst gebauten Instrumente zu spannenden Improvisationen und dramatischen Klangteppichen." 

(Barbara Reitter-Welter, Donaukurier)

"In »Ein gespielter Sturm und ein echtes Gewitter« geht es um die Aufarbeitung der Vergangenheit. (…) da mischen sich Utopien und Dystopien. Als Katastrophe gilt (…) die finale Rückkehr Prosperos in seinen früheren Machtstatus. Wofür der allerdings seiner Zauberkunst entsagt. Den Schauspielerinnen sieht man mit Vergnügen zu in den verschiedenen Rollen (…) Gut oder böse - welche Deutung ist gültig?"

(Gabriella Lorenz, Münchner Feuilleton)

Fotos von den Proben:

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