nach Carlo Gozzi
mit Anleihen bei Friedrich Schiller

EIGENPRODUKTION

Premiere: 3. Juni - weitere Termine im Spielplan 

Man erzählt sich so allerlei. Dass der Kaiser von China eine männermordende Monsterbestie zur Tochter habe, die ihn zwinge, ohne Ende Krieg zu führen mit rachedürstenden Vätern aus aller Herren Länder. Andere munkeln was von herrschaftlicher Strategie: Die »Bestie« sei reine Erfindung, um sich einer feindlichen Übernahme durch ausländische Prinzen zu erwehren. Der Faktencheck ergibt: Wer immer wähnte (und das waren viele), sein erlauchter Kopf samt der darin befindlichen Hirnkapazität prädestiniere ihn zum nächsten Kaiser von China (während man realiter zu blöd war, die Rätsel einer Frau zu lösen) – fand sich am Ende ohne (Kopf & Weib).

Regie: Andreas Seyferth

1/9