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don karlos
Der Karl, der Posa und der Philipp
und die Sache mit der Eboli

nach Schillers DON KARLOS

Premiere 16. März 2024 | 20 Uhr

Der Sohn, der Freund, der Vater: Drei Gläubige. Der Sohn glaubt an seine Liebe, der Freund an seine Aufgabe, der Vater an Gewalt. 

 

Das Spanien des 16. Jahrhunderts. Ein globales Imperium. Misstrauen, Überwachung, Zwang, Gewalt; die Inquisition zelebriert ihre Morde. Während sich in den Kolonien Widerstand regt.

Wie halten wir (welches der vielbeschworenen WIRs auch immer) es mit Schillers Idealen? Gefällt uns sicherheitshalber, was in unsrer Welt geschieht? Woran glauben wir? Wie steht es um unser MENSCHENBILD? Haben wir es am Ende geschreddert unter dem Verdikt von »der Mensch ist an allem schuld«? Was bedeutet FREIHEIT in einer Zeit missbrauchter und sinnentleerter Begriffe? Schlägt unsereins seitens der heute Mächtigen mehr RESPEKT entgegen als in früheren Jahrhunderten (rhetorisch)? Und wie viel LIEBE bringen wir selbst für uns und unsere NÄCHSTEN auf?

von William Shakespeare

Uraufführung der Übersetzung und Fassung

Eingeladen zu den 39. Bayerischen Theatertagen im Stadttheater Ingolstadt

am 31. Mai 2024

Er ist ein Held. Ein Kriegsheld. Seine Mutter führt Buch über seine Wunden. Was er ist, verdankt er ihr. Vom Kindersoldaten zur Tötungsmaschine. Roms Supersoldat. Jetzt - gerade hat er eine ganze Stadt im Alleingang geschleift, was ihm den Beinamen Coriolan einbringt - soll er in die Politik. »Konsul« Coriolan. Die Regularien des Wahlkampfs gebieten, dass er dem Volk seine Wunden zeigt, ehe dieses für ihn stimmt. Coriolan hasst das Volk.

»Er ist zu edel für die Welt. Herz, Mund sind eins; was in ihm siedet, schäumt heraus. Und wenn er rast, weiß er nichts mehr vom Tod.«

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ES BRENNT!

Acht Brandbriefe der Freien Bühnen Münchens

In München wird gerade eine kulturpolitische Entscheidung getroffen, ohne dass die Öffentlichkeit darüber informiert wird. Diese Entscheidung bedroht die Existenz der freien Theaterszene insgesamt und die der Freien Bühnen zu denen auch das theater VIEL LÄRM UM NICHTS gehört, ganz besonders.

In acht BRANDBRIEFEN beschreiben wir die äußerst prekäre Situation der Freien Bühnen in unserer Stadt und fordern von den Verantwortlichen der Münchner Kulturpolitik ein radikales Umdenken!

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