
Woyzeck - eine Freakshow
von Georg Büchner
Gastspiel
Vorstellungen:
17. November um 20 Uhr
18. November um 18 Uhr
21. November um 20 Uhr
Dauer: ca 90 Minuten, keine Pause

Regie und Musik: Benjamin Blaikner
Schauspiel und Textfassung: Max Pfnür
Ausstattung: Franziska Krug
Bühne: Hannes Öhlböck
Produktion: Theater der Mitte, Salzburg
Treten Sie näher! Ein greller Zirkus lädt ein. Nicht die Deformierten bringen hier zum Schaudern.
Im Zerrspiegel der Eitelkeiten entlarven sich die Rechtschaffenen – der joviale Vorgesetzte, die kalte Wissenschaft, der gnadenlose Nebenbuhler.
Der einfache Soldat Woyzeck sucht seinen Platz in diesem Reigen – desillusioniert, erniedrigt, verspottet.
Als seine Beziehung zu Marie zerbricht, nimmt das blutige Schicksal seinen Lauf.
Max Pfnür spielt in Büchners Klassiker alle Rollen – eine moderne Adaption voller greller Farben, skurrilem Humor, berührender Tiefe und bewegender Live-Musik.
PRESSESTIMMEN
Maximilian Pfnür stemmt Georg Büchners „Woyzeck“ im Alleingang
– eine schwindelerregende Tour de Force.
(Salzburger Nachrichten)
In seinen besten Momenten erinnert Pfnür an Steinhauer, Berger oder gar Qualtinger und
ihre chamäleonartigen Verwandlungsfähigkeiten.
Die Musik von Benjamin Blaikner, live von der E-Gitarre […], schauerlich heiter als Valse-
Musette-Zirkusmusik, ist, wie Theatermusik sein soll: nie aufdringlich, aber immer stimmig.
(Drehpunk Kultur)
Ein faszinierender Theaterabend, eine großartige Freakshow mit starken Bildern, tollen KI-
generierten Videos und einem überragenden Max Pfnür, der nach seinem Faust-Marathon
nun auch Büchners „Woyzeck“ ganz alleine stemmt. Eine absolute Empfehlung.
(Dorfzeitung)
Max Pfnür
Maximilian Pfnür wurde 1986 in Bad Reichenhall geboren. Von 2009 bis 2011 war er Ensemblemitglied des Schauspielhaus Salzburg. In dieser Zeit entstanden erste eigene Produktionen. Ende 2011 gründete er mit einer Kollegin die salzburger Gruppe Theater StattGeflüster, führte dort erste Regien und schrieb eigene Bühnendramen.
Seit 2012 arbeitet Pfnür als freier Schauspieler und Theatermacher im österreichisch-
deutschem Grenzland zwischen Salzburg, München, Innsbruck, Graz und Garmisch. In
Salzburg arbeitete er mit zahlreichen freien Theatergruppen an unterschiedlichen
Spielstädten.
Er war am Aufbau des OFF Theater Salzburg aktiv beteiligt, spielte seit der Eröffnung 2017
als Teil des Ensembles und verfasste im Zuge dieser Zusammenarbeit zahlreiche
Dramatisierungen und eigene Stücke für das OFF Theater.
Als Gruppe SpielWerk produzierte Pfnür zusammen mit Georg Büttel in Salzburg zwei
Horvàth- und eine Erich-Kästner-Dramatisierung, die jeweils auch in Murnau im Zuge der
Murnauern Horvàth Tage zur Aufführung kamen. Seit den Horváth-Tagen 2016 ist Pfnür
regelmäßiger Gast in Murnau und arbeitete darüber hinaus 2024 als Regisseur für das Freie
Theater Murnau.
Aktuell tourt Pfnür unter anderem mit seinen Mono-Dramen Faust (J.W.v.Goethe) und Woyzeck (G.Büchner) in Deutschland, Österreich, Luxemburg. Bei den Theatertagen 2025 in Heidelberg wurde Pfnür für Faust mit dem 2. Preis der Jury ausgezeichnet.
Für Herbst 2026 wurde er mit Faust zum United Solo Festival nach New York eingeladen
Seit 2013 arbeitet Pfnür zudem als freischaffender Trauerredner in Salzburg.
Benjamin Blaikner
Geboren am 06.04.1985. Doktor der Philosophie. Breitgefächerte Ausbildungen, Studien und Engagements in den Bereichen Musik, Tanz und Theater: E-Bass Studium, Kompositionsunterricht, Schauspielprüfungen, Tanz- und Choreographieausbildungen, sowie Kurse, Seminare und Workshops für Regie und Schreiben. Gründung des Vereins "Theater der Mitte“ www.theaterdermitte.at, Vorstandsmitglied der IG Kultur Österreich (2022-2024) und von „Theater ecce“ (seit 2017). Seit 2022 Leitung des Jugendclubs im kleines theater Salzburg.
Seit September 2023 im kleinen theater Salzburg (künstlerisches Betriebsbüro, Dramaturgie und Öffentlichkeitsarbeit). Vorstandsmitglied Dachverband Salzburger Kulturstätten (seit Juni 2024).
Seit September 2025 Lehrer für Rolle und Basis an der Schauspielakademie des Schauspielhauses Salzburg.
Knapp 30 Arbeiten als Regisseur in Österreich, Deutschland, Luxemburg und Rumänien. Autor von mehr als zwanzig Theaterstücken bzw. Drehbüchern, Komponist/ Autor einer Vielzahl an Musikstücken. Uraufführungen in Kanada, der Ukraine, Ungarn, Deutschland und Österreich. Gewinner des Publikumspreises bei den Heidelberger Theatertagen 2024 mit dem Theaterstück „Tinder - A fucked up Night“ (Text und Regie). 2. Preis der Jury bei den Heidelberger Theatertagen 2025 mit dem Theaterstück „FAUST“ (Regie, Lichtdesign). Nominiert für einen Stella 2025 in der Kategorie „Beste Jugendproduktion“ mit dem Stück "Wir stapeln Stühle“ (Text und Regie).












