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Spur-Los

ein Ausschnitt aus dem großen Spurenverzeichnis

von Urte Gudian

Gastspiel | Tanztheater | Uraufführung

Vorstellungen:

Sa, 06.12. (Premiere) 20 Uhr

So, 07.12. 18 Uhr

Sa, 13.12. 20 Uhr

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Performerinnen: Karin Holz auf der Heide, Marianne Schoeller, Branka Schröder, Martina Schröder, Nina Seibt, Martina Zöttl

Regie, Idee: Urte Gudian
Musik Komposition und live Musik: Urte Gudian und Markus Röder (live)

Fotos: Daniel Schönauer

Diesmal geht die Tanztheater-Kompanie von Urte Gudian auf Spurensuche und hinterlässt dabei selber Spuren. Manche verblassen, manche graben sich ein, manche führen ins Nichts, andere scheinen Zeichen mit geheimen Botschaften zu sein. 

Es entstehen Szenen - poetisch und kalligraphisch, einzelne Spuren lösen sich aus dem Dschungel der Zeichen, die geheim oder verschlüsselt wirken. Tänzerische und klangliche Verwebungen erschaffen Schichten, die unaufhörlich dem Prozess der Veränderung und Überlagerung unterworfen sind.

Auch neben der Spur lässt es sich hervorragend tanzen -

heute spurlos verschwunden, morgen im Spurenverzeichnis aufgetaucht.

Pressestimmen

 

"Spur-Los“ heißt das neueste Tanztheaterprojekt von Urte Gudian, mit dem die schwarz gekleideten Frauen kunstvoll kreativ zwischen den Genres agieren, was bedeutet, Elemente des Modern Dance und des Ausdruckstanzes mit dem reduzierten Formenkanon des asiatischen Butoh und kleinen dramatischen Miniaturen zu verschmelzen. (...)

Urte Gudian gibt den Takt an: am Klavier, vor allem aber mit ihrer sensationellen Stimme, begleitet von Markus Röder am Bass (beide verantwortlich für die Kompositionen). Gudian intoniert nicht nur in verschiedenen Sprachen ihren Sprechgesang, als versierte Vokalistin zaubert sie in der Tradition einer Meredith Monk bizarre Tonfolgen mit Ausflügen in Jazz und Soul. Grandios – da wird bereits der interessante akustische Background zum Erlebnis!

Doch ebenso spannungsvoll agieren die Frauen im leeren Raum, den sie mit ihren Körpern vermessen. (...) Doch die sechs Frauen tanzen nicht nur, in manchen Sequenzen verschmelzen auch ihre Bewegungen und Gesten mit Sprachfetzen (...) Sie deuten auf das Thema Veränderung, vielleicht sogar Vergänglichkeit hin. (...) hell und sehr effektvoll ausgeleuchtet, mutieren die Extremitäten zu skulpturalen Objekten, welche die Wand abzutasten

scheinen. (...) Die minimalen, stets auffallend weichen Bewegungen weiten sich aus zu einer Körpersprache zwischen sanfter Annäherung und moderater Abstoßung, zwischen Verschmelzung und Abgrenzung. Mal solo oder als Interaktion zwischen einzelnen Personen, dann wieder synchron von allen Mitgliedern der Truppe, die sich immer wieder zu einem einzigen Körper formiert." (Donaukurier)

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